Vater mit seiner Tochter die beim Zahnarzt spielt

Funktionelle Therapie & Frühbehandlung bei Kindern

Diese Seite richtet sich an Eltern, die bei ihrem Kind Auffälligkeiten wie Schnarchen, Mundatmung, Zähneknirschen, logopädischen Unterstützungs­bedarf oder frühe Veränderungen der Zahn- und Kieferentwicklung beobachten. Im Wachstum stehen Atmen, Schlucken, Kauen und Kieferentwicklung in engem Zusammenhang.

Wenn Atmen, Schlucken, Kauen und Kieferentwicklung zusammenhängen

Viele Symptome wirken zunächst einzeln. In der Entwicklung Ihres Kind sind sie jedoch miteinander verknüpft –über Nasenatmung, Zungenruhelage, Schluckmuster und ein beidseitiges Kaumuskelmuster.

Typische Themen, mit denen Eltern zu uns kommen

  • Mundatmung / häufig offener Mund
  • Schnarchen (unruhiger Schlaf)
  • Zähneknirschen
  • Viszerales Schluckmuster / falsches Schlucken
  • Sprachauffälligkeiten / logopädischer Unterstützungsbedarf
  • Häufige Infekte / wiederkehrende Erkältungen
  • Nuckel- oder Daumenlutschen (Habits)
  • Offener Biss oder schiefe Zahnstellung durch Habits
  • Enger Oberkiefer, Kreuzbiss, Platzmangel – früher kieferorthopädischer Bedarf
  • Haltungsschwächen im Zusammenspiel mit Funktion und Muskulatur

Warum frühe Entwicklung entscheidend ist

Der Kiefer wächst nicht zufällig – er entwickelt sich durch Funktion. Nasenatmung ist entscheidend für eine natürliche Entwicklung, die Zungenruhelage und das Schluckmuster beeinflussen die Breite der Zahnbögen. Einseitiges Kauen führt zu Asymmetrien im Mund und der Kopf- und Körperhaltung. Wenn hier frühzeitig Dysbalancen entstehen, kann sich das Wachstum ungünstig entwickeln.

Unser Ansatz: Ursachen verstehen statt Symptome verwalten

Wir betrachten nicht nur die Zahnstellung, sondern auch Atemfunktion, Zungenlage, Schluckmuster, Kaumuskelmuster, Kieferwachstum und muskuläre Balance. Je nach Situation ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (z. B. Logopädie oder Osteopathie) sinnvoll.

60-Sekunden-Selbsttest für Eltern:

  1. Atmet Ihr Kind tagsüber häufig durch den Mund?
  2. Schnarcht oder knirscht Ihr Kind nachts?
  3. Gibt es Sprachauffälligkeiten oder logopädischen Unterstützungsbedarf?
  4. Wirkt Ihr Kind häufig müde oder infektanfällig?
  5. Sehen Sie schmale Zahnbögen, Engstände oder einen offenen Biss?

Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit Ja beantworten, kann eine funktionelle Analyse sinnvoll sein.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Nach einer funktionellen Analyse zeigt sich, ob und welche Unterstützung sinnvoll ist.

Funktionelle Therapie im Wachstumsalter für Kinder ab vollständigem Milchgebiss (ca. 2 Jahre)

Bei Auffälligkeiten in Atmung, Zungenruhelage, Schluckmuster, Kaumuskelmuster oder muskulärer Balance behandeln wir auf Grundlage der Dentosophie mit dem Balancer als Therapiegerät:

  • die Nasenatmung
  • die natürliche Zungenruhelage
  • das Schluckmuster gegen den Gaumen
  • ein beidseitiges Kaumuskelmuster

wird durch die Therapie etabliert und erlernt und fördert und steuert somit ein natürliches und gesundes Kiefer- und Gesichtswachstum.

Ziel ist eine stabile funktionelle Grundlage.

Frühbehandlung bei kieferorthopädischem Bedarf (z. B. Aligner im Wachstumsalter)

Wenn eine stabile funktionelle Grundlage in Atmen, Schlucken, Kauen etabliert ist, ist es unter bestimmten Vorrausetzungen notwendig, zusätzlich kieferorthopädisch zu unterstützen. Hierfür benutzen wir Aligner als Therapiemethode:

  • bei ausgeprägtem Platzmangel
  • Schmalkiefer
  • Unterkieferrücklage
  • Vorbiss

Die Entscheidung erfolgt individuell – abhängig von Alter, Wachstum und funktionellem Befund.

Unser Grundsatz

Die Form folgt der Funktion. Wir therapieren zunächst die Funktion. Nie wird die Form ohne die Funktion behandelt.

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Eine Untersuchung gibt Klarheit über Entwicklung, Möglichkeiten und nächste Schritte.

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